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Aufstiegswettkampf zur 2. Bundesliga
25.02.2019 20:12 Uhr

Hannover war Schauplatz des Aufstiegswettkampfes zur 2. Bundesliga für die Luftgewehr und Luftpistolen Schützen. Vier Mannschaften aus dem Oldenburger Schützenbund qualifizierten sich.


Das Quäntchen Glück fehlte am Ende leider allen Mannschaften.


Luftgewehr


Der SV Etzhorn, war als Landesverbandsoberliga-Meister angereist. Im ersten Durchgang reichten 1908 Ringe nur für Platz 5. Die Mannschaft hatte hier bereits 13 Ringe Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Trotz 386 Ringen zeigte sich Anthea Hülstede unzufrieden „Gleich der erste Schuss war eine acht, da ist es dann schwierig die Konzentration zu finden“. Die Leistungssteigerung um fünf Ringe auf 1913 im zweiten Durchgang brachte leider keine Besserung. Der SV Etzhorn belegte auch am Ende Rang 5.


Hoffen nach dem ersten Durchgang durfte der SV Wiefelstede. 1912 Ringe für die Ammerländer machten Mut für Durchgang zwei. Ihren zweiten Durchgang bestritt die Mannschaft von Günther Peper vor dem direkten Konkurrenten, dem SSV Kassau aus Schleswig-Holstein. Die Leistungssteigerung von Sieben Ringen auf 1919, schob die Wiefelsteder zwischenzeitlich auf den zweiten Platz, damit wäre der Aufstieg perfekt. Bis zum letzten Schuss musste man hier beim Zuschauen, Hoffen und Bangen. Am Ende hatte leider auch Wiefelstede Fortuna nicht auf ihrer Seite.  Sie belegten den dritten Rang, mit nur 2 Ringen Rückstand auf besagten SSV Kassau.


Luftpistole


In die Relegation startete die Mannschaft aus Stoppelmarkt. Das Ziel war ganz klar, der Aufstieg. Leider wollte es im ersten Durchgang einfach nicht so recht klappen. Weit hinter ihren Erwartungen blieb man zurück, 1793 Ringe und Platz neun von neun Mannschaften. Der Rettende dritte Platz war 38 Ringe entfernt, somit konnte der Klassenerhalt schon nach Durchgang eins abgehakt werden. Dennoch gab die Mannschaft nicht auf, Sie wollten zeigen dass sie es besser kann. Und das taten sie auch. Im zweiten Durchgang verbesserten Sie sich um eben genau 38 Ringe. Sie schoben sich damit vom letzten Platz auf den fünften Rang und sorgten somit für ein versöhnliches Ende des Tages. Stoppelmarkt tritt damit nach zwei Jahren Bundesliga Zugehörigkeit den Weg in die Landesverbandsoberliga an.


Der SV Ocholt-Howiek hatte sich wenige Chancen auf den Aufstieg ausgerechnet. Man verkaufte sich dennoch gut. Durchgang 1 schloss die Mannschaft als Vierter ab. 1813 Ringe bedeuteten nur 8 Ringe Rückstand zum drittplatzierten SV Lindwedel. Leider brach die Mannschaft im zweiten Durchgang etwas ein sodass 33 Ringe weniger geschossen wurden. Die Ocholter Schützen beendeten den Wettkampf auf Rang sieben. Die Enttäuschung hierüber hielt sich in Grenzen, man war zufrieden mit der Leistung.


Die Sportfreunde aus unserem Landesverband, der SV Bassum scheiterte ebenfalls. Sie lagen auf Platz fünf nach dem ersten Durchgang mit 1799 Ringen. Die Steigerung im zweiten und letzten Durchgang auf 1806 Ringe brachte zwar den vierten Platz, dennoch wurde der Aufstiegsplatz um 37 Ringe verfehlt. Dass Qualität in der Mannschaft ist und das mit dem SV Bassum im nächsten Jahr gerechnet werden kann bewies nicht zuletzt Martina Schwenker mit der Tagesbestleistung von 376 Ringen.



Von: Sven Kreklau (OSB Pressewart)

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